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Nachdem der erste Sonntag im Mai auf den 01. gefallen ist erschien es sinnvoll, auf den 8. Mai auszuweichen – leider der Muttertag.

Klettersteiggrundkurs fränkische Schweiz

 

Um es vorwegzunehmen: Nur wenn du Lust hast, deine (körperlichen) Grenzen auszutesten, den Alltag zu vergessen, Neues zu lernen, Spaß mit netten Leuten zu haben … dann bist du beim Klettersteiggrundkurs richtig. Dann lohnt es sich auch, weiterzulesen.

Bei strömendem Regen, mit mittelschwerem Zweifel wegen des Wetters, fuhren wir am Freitagnachmittag los. Das Ziel unserer Reise: der Res’n Bauernhof in Neutras in der Fränkischen Schweiz. Bei Kaffee und Kuchen, Radler und Weizen konnten wir mit unseren Steig-Gefährten ins Gespräch kommen, einige hatten wir schon bei unserem Vortreffen in Böblingen kennengelernt. Wir waren dreizehn Klettersteig-Interessierte von Mitte zwanzig bis Mitte fünfzig mit unterschiedlichen Vorkenntnissen – von Klettermaxe (Arborist) bis Greenhorn.

1 tolles Erlebnis 2 Tage im Schnee für 3 Snowboarder


Am 27. Februar trafen sich Japheth, Martin und Marcus zur ersten Snowboard-Tour der Sektion Böblingen. Der Lawinen-Lagebericht sah gut aus: Stufe 1 bzw. 2 ab 1.800 m. Nach rund 4 Stunden hatten wir den Bahnhof in Langen am Arlberg erreicht.Jetzt das Board auf den Rucksack geschnallt und los ging's. Anfangs noch ohne Schneeschuhe auf einem Forstweg. Bald hatten wir den Lärm der Straße im Tal gelassen und konnten die Ruhe der Bergwelt genießen. Nach einer kurzen Rast auf einer sonnigen Lichtung wanderten wir mit Schneeschuhen und LVS über verschneite Wiesen und Almen - teils an Lawinenabgängen der letzten Woche vorbei.Nach rund 900 Höhenmetern, ca. 6 km und knapp 5 Stunden hatten wir unser Tagesziel, die Kaltenberghütte der Sektion Reutlingen erreicht. Dort wurden wir bereits von Philipp und den anderen 14 Gästen begrüßt. Wer wollte konnte sich noch in der LVS-Suche üben, das Etappen-Ziel mit einem Radler feiern sowie das Panorama und den tollen Sonnenuntergang genießen.Der Winterraum war gut eingeheizt und so konnten die Energiereserven mit einem kräftigen Vesper oder einer warmen Suppe aufgefüllt werden - auch wenn mit 18 Personen in dem Raum das Essen in Schichten erfolgen musste. Der Weg zur Toilette (mit "Eimer-Wasserspülung") ging's ein Mal ums Gebäude rum - so dass man sich warm einpacken sollte.Die Nacht verlief erstaunlich ruhig - ab und zu hörte man den Föhn-Sturm. Und da genügend Holz für den Ofen vorhanden war, brauchte auch "kein Holz gesägt werden".Am nächsten Morgen erwartete uns leicht diesiges Wetter, was uns aber nicht davon abhielt, nach einem guten Frühstück unsere Abfahrt ins Tal zu genießen. Teils Pulverschnee, dann wieder Harsch und zerfahrene Hänge - anspruchsvoll und echt genial. Der Föhn hatte seine Spuren hinterlassen und so begaben wir uns bei 7° Plus kurz nach 12 Uhr wieder auf die Heimreise.Alle 3 sind sich einig: es waren 2 tolle Tage und 1 super Erlebnis, das sicherlich wiederholt wird.

Bernd Schilpp berichtet direkt vom Fels.

 

Vor circa drei Jahren habe ich mit dem Klettern begonnen. Es ging dann ziemlich schnell raus an den Fels, weil das viel schöner ist als in der Halle. Meistens war ich auf der Alb und irgendwann fing ich mit Mehrseillängen in den Alpen an. Sowohl auf der Alb als auch in den Alpen war mir der Hakenabstand oft viel zu groß.

Also habe ich mir mobile Sicherungsmittel  - zuerst Klemmkeile und dann Friends besorgt, damit ich mich etwas sicherer fühlen konnte. Bandschlingen hatte ich eh schon genügend aus den alten Toprope Zeiten in Stetten im Remstal. So richtig funktioniert hat das jedoch nicht, denn ich wusste nie, ob das was ich da lege – wenn ich überhaupt die richtigen Stellen dafür gefunden habe – im Ernstfall auch hält.

 

Vom Enztal auf die Büchenbronner Höhe (07.02.2016)

 Trotz Fasching und schlechter Wetterprognose machte sich ein überschaubares Grüppchen von sieben unentwegten „Wanderfreaks“ am Sonntag auf den Weg nach Engelsbrand im Nordschwarzwald.

Gemütlich und bei bestem Wanderwetter geht es zunächst einmal Richtung Grösselbachtal. Wir folgen dem Verlauf des oberen Grösselbachs, bis wir auf einem schmalen Pfad den Aufstieg in Richtung Angelstein in Angriff nehmen. Der Angelstein ist eine Gruppe teils übereinander getürmter Felsblöcke aus Buntsandstein, mit Überhängen und Durchgängen.

 

Mittags erreichen wir pünktlich unser Ziel, das „Wanderheim am Schloßberg“ in Neuenbürg, wo wir vorzüglich speisen. Die vegetarische Woche läßt die Herzen aller Gemüseliebhaber höher schlagen. Aber auch die Freunde der „Fleischeslust“ kommen hier nicht zu kurz!

Während unserer Mittagspause kommt er dann tatsächlich, der angekündigte Regen. Also dürfen die Kaffee-Süchtigen noch in aller Ruhe ihrem Laster frönen. Kaum ist der Kaffee getrunken, hört es wie auf Kommando auf zu regnen.

Frisch gestärkt geht es weiter, vorbei an dem sehenswerten Schloß, das idyllisch über dem Städtchen Neuenbürg thront. Unser Rückweg verläuft zunächst entlang der Enz bis zum Grösselbach, den wir über eine Steinfurt passieren.Ein steiler Aufstieg führt hinauf zum höchsten Punkt unserer Wanderung, der „Büchenbronner Höhe (608 m)“ mit ihrem Aussichtsturm. Das Treppensteigen auf den Turm wird mit einer herrlichen Aussicht über Pforzheim und in die weitere Umgebung belohnt.

 

 

Von hier aus ist es nun nicht mehr weit zurück nach Engelsbrand. Zufrieden erreichen wir unseren Ausgangspunkt, und freuen uns schon auf die nächste Sonntagswanderung.