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Willkommen in der Geschäftsstelle der Sektion Böblingen des DAV e.V.

DAV GS MVDie Geschäftsstelle bildet das Zentrum unseres Vereins. Sie ist nicht nur für die Verwaltung der Mitglieder zuständig, denn in ihren Räumlichkeiten bekommt man auch fachmännische Beratung von erfahrenen Mitgliedern über Tourengebiete, Tourenplanungen oder Ausrüstungen. Sollten Ihnen für die nächste geplante Tour vielleicht die Steigeisen oder das Klettersteigset fehlen, hier können Sie es gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Ebenso finden Veranstaltungen wie Vorträge, Schulungen, Mitgliederversammlungen, Jahresabschlußfeiern oder Bersteigertreffen statt.


Wenn Sie noch kein Mitglied sind, aber an einer Mitgliedschaft interessiert, schauen Sie doch einfach mal rein und finden Sie Antwort auf alle Fragen rund um den Bergsport, oder geben Sie Ihren Aufnahmeantrag gleich persönlich ab. Die Leiterin der Geschäftsstelle, Kriemhild Miller, und ihr Team stehen Ihnen während der Öffnungszeiten gerne zur Verfügung.

 

Kontaktdaten - Öffnungszeiten und so erreichen Sie uns

 

 

Öffnungszeiten:
jeden Mittwoch von 16.- 19.00 Uhr

außer an Feier- / Brückentagen und dem Jahreswechsel

Wie finden Sie uns

Aus der Stadt oder von Sindelfingen kommend an der Kreuzung Sindelfinger, Tal- / Jahnstrasse in die Jahnstrasse einbiegen. In die zweite Querstrasse, die Werderstrasse rechts einbiegen und sofort wieder links in die Jägerstrasse.

Wer auf der Stuttgarter Strasse zu uns kommt, biegt beim Stadion in den Silberweg ein und sofort links in die Jägerstrasse.

Geschäftsstelle:

Jägerstr. 25

Böblingen

Postanschrift:

Sektion Böblingen des DAV e.V.
Jägerstr. 25
71032 Böblingen

48°41'30.0"N 9°01'06.1"E

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FireShot Screen Capture 393 Sektion Böblingen des Deutschen Alpenvereins e V Google Maps www google de maps place SektionBöblingendesDeu

  

Tel.: 07031 411447
eMail:

gs[at]dav-boeblingen.de

Bankverbindung:

Sektion Böblingen, KSK Böblingen
IBAN: DE88603501300000024464
BIC: BBKRDE6BXXX
 

Bankverbindung "Spendenkonto":

Sektion Böblingen des DAV e.V.
IBAN: DE92603501301000570759
BIC: BBKRDE6BXXX

 

 
 

Veranstaltungen

Hier finden Sie Veranstaltungen, die durch die Geschäftsstelle organisiert werden.

 
 

Wichtig für Mitglieder und Neuanträge

Alle aktuellen Vorgänge, wie Neuanträge, Änderungen usw, werden während der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle, möglichst nach Eingang, immer am darauffolgenden Mittwoch bearbeitet. Bitte haben Sie Verständnis, wenn dies nicht in jedem Fall klappt. In dringenden Fällen können Sie sich auch telefonisch oder per E-Mail an uns wenden.

Auflistung der Mitgliedsbeiträge

Anmeldungs- und Aufnahmeanträge der Sektion

Und noch eine Bitte: Änderungen der Adresse, E-Mail-Adresse oder Kontoänderungen bitte immer an die Geschäftsstelle der Sektion Böblingen melden, nicht an den Hauptverein. Durch falsche Anschriften usw. kann unser "Edelweiß" und auch das "Panorama" von München nicht ordnungsgemäß zugestellt werden. Es entstehen Rückläufer, für die die Post Gebühren verlangt, oder Hefte landen im Papierkorb. Bei falschen Kontoangaben entstehen Bankgebühren für Lastschriftrückläufer, die wir den Mitgliedern wieder in Rechnung stellen müssen. Bitte helfen Sie mit, diesen unnötigen Arbeits- und Kostenaufwand zu vermeiden.  

Sollten Sie also keine Hefte bekommen, setzen Sie sich bitte mit der Geschäftsstelle in Verbindung!!

Das Geschäftsstellen-Team

 
 

 

Es lohnt sich Mitglied im Deutschen Alpenverein zu werden. Sie profitieren nicht nur von vergünstigten Übernachtungen auf den Hütten des DAV, sondern sind bei der Ausübung Ihres Bergsports weltweit (bis auf wenige Ausnahmen) versichert. Sie haben die Möglichkeit an attraktiven Touren der Sektion teilzunehmen und so neue Freunde und Gleichgesinnte kennenzulernen.

Überzeugt? Mit einem Klick auf den "Mitglied werden" Button können Sie sofort das Aufnahmeformular herunterladen und ausfüllen.

Sie brauchen noch Argumente? Hier gibt es noch mehr Gründe für Ihre Mitgliedschaft, die Beitragsübersicht und die Leistungen des Versicherungsschutzes!

Erste-Hilfe-Kurs Outdoor mit Oliver Bieber von der Ersten-Hilfe-Schule Schwarzwald

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Bei einem Unfall in der Natur und unwegsamen Gelände dauert es oft länger bis Hilfe kommt. Dann sind gute Kenntnisse über lebensrettende Maßnahmen, Versorgung von Verletzungen, Transport von Verwundeten oder Notfallmanagement gefragt.
Um für so einem Fall, als Wanderleiter oder Übungsleiter gut gerüstet zu sein, machten wir uns auf ins Breisgau am Feldberg.

Am Wanderparkplatz Rinken trafen wir uns mit Oli von der Ersten-Hilfe-Schule Schwarzwald. Mit ihm wollten wir in dieser zweitägigen Ausbildung üben, was es heißt, in freier Natur bei medizinischen Notfällen zu helfen. Die „Freibuger Hütte“, ein Selbstversorgerhaus, sollte für die kommenden zwei Tage unser Stützpunkt sein. Ein Glück für uns, dass es in diesem Winter kaum geschneit hatte. So konnten wir die Hütte direkt mit dem Auto anfahren. Denn wie sonst hätten wir das ganze Essen zur Hütte bekommen sollen? Erleichtert waren wir dann doch, dass der Weg zur Hütte befahrbar war und wir nicht schleppen mussten.

Nach einem ersten Kennenlernen mit Kaffee und Hefezopf ging es auch schon direkt los nach draußen. Es hieß ja Outdoor-Erste-Hilfe Kurs. Bei schönen sonnigen Wetter ließen wir uns nicht lange bitten. Schnürten die Wanderstiefel, packten den Rucksacken und wanderten gut gelaunt los.
Der erste Auftrag an uns lautete „Wärmeerhalt und Schutz vor Kälte“. Also mummelten wir unsere „Verletzten“ in Rettungsdecken. Wir lernte, dass eine Rettungsdecke zu einem prima Wärmeerhalt beiträgt, wenn man sie wie eine Windel unter die die Kleidung legt noch eine Jacke darüber zieht, dann kann man damit noch prima laufen.  Diese Variante hält nicht nur perfekt warm, sondern sieht auch noch sehr lustig aus. Wir lernte verschiedene Möglichkeiten, die es einem erleichtern, einen Verletzten über eine kurze Distanz zu tragen. Es durften Wund- und Druckverbände anlegt werden, wir stoppten Nasenbluten und Oli zeigte uns wie ein verletztes Gelenk ruhigstellt wird.

Da die Bergrettung Feldberg an diesem Tag ebenfalls ihre Notärzte und Ärztinnen am Berg ausbildete, durften wir bei einer Lawinenverschüttetensuche zuschauen und bekamen erklärt wie man einen Verletzten in einem Akia transportiert. Eine von Oli realistisch geschminkter Beinwunde, mit einem inszenierten Skiunfalls und einer hysterisch schreinernden Verletzten erforderte von uns, dass bisher gelernte Können in die Tat umzusetzen.
Schnell wurden die Rollen klar übernommen. Einer kümmert sich sofort um das Wohlergehen und die Beruhigung der Verletzten, einer Anderer versorgte die Wunde, der Nächste setzte den Notruf ab, umherstehende „Schaulustige“ wurden weggeschickt und auch um den besorgten Mann der Verletzten wurde sich gekümmert.

Der erste Ausbildungstag ging so schnell vorbei und wir verbrachten den Abend noch gemeinsam bei einem oder auch zwei extra noch organisierten Bier auf der Freiburger Hütte. Für ein gutes Bier fährt der Ein oder Andere weit ;-)

Der nächste Morgen brachte uns wieder Sonnenschein und warme Temperaturen. Damit ging es mit guter Stimmung wieder los. Wir setzten nochmal zu einer kleinen Wanderung ins Gelände an. Heute stand zuerst die stabile Seitenlage auf dem Programm. Die gestaltete sich in freiem Gelände mit Unebenheiten und abfallendem Gelände gar nicht so einfach. Hier zeigte sich, dass es doch etwas ganz Anderes ist eine hilflose, ohnmächtige Person in freiem Gelände in die passende Position zu verfrachten und diese dann dort auch so liegen bleibt ohne den Berg hinunter zu rollen. Im Anschluss daran sollten wir, mit den vorhandenen Mitteln, eine Trage bauen. Das war das Stichwort auf welches unsere Männer schon sehnsüchtig gewartet hatten. Endlich mal in MacGyver-Manier mit dem Taschenmesser Äste zu kappen, um mit Rucksack, Pullover und Rettungsdecke eine Trage zu bauen. Natürlich musste im Anschluss auch die Tragfähigkeit des gebauten Transportgeräts getestet werden. Fazit - Jede gebaute Trage war für den Transport ein Verletzen geeignet und hielt!
Wieder zurück an der Hütte bauten wir in einzelnen Gruppen noch einen Behelfsunterschlupf. Falls man doch mal draußen biwakieren muss. Um unsere Kenntnisse in der Herz-Lungen-Wiederbelebung aufzufrischen übten wir zum Abschluss an Übungspuppen die Herz-Lungen-Wiederbelebung, Mund-zu-Mund Beatmung und übten praktisch einen Defibrillator anzulegen.

 

Nach diesem Wochenende fühlen wir uns nun alle wieder gestärkt in einer Notfallsituation Ruhe zu bewahren und bestmöglich helfen zu können.


Vielen Dank an Oli. Wir haben mit viel Humor, Spaß und guter Laune jede Menge praktisches Know-how rund um die Outdoor-Erste-Hilfe  an die Hand bekommen und das Wochenende war ein voller Erfolg.

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