Klettern - Falkenstein
Auch mit regelmäßig wöchentlichen Ausfahrtem
Bergsport - Ramsau
Hochalpine Bergtouren
Wandern
Touren bis ins Voralpenland

 

 

 

 

Herzlich Willkommen

 

Die Sektion Böblingen des Deutschen Alpenvereins ist im Kreis Böblingen der Partner für Fragen rund um den Bergsport. Wir bieten fachlich geführte Touren, Ausfahrten und Ausbildungen in Fels, Eis und Schnee an.

 

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Dieses breite Spektrum an Aktivitäten fängt beim Familienwandern, Skitouren, Mountain-Biken an und geht hin bis zu Kletterausfahrten im alpinen oder Sportkletterbereich.

Auch im Bereich Naturschutz beteiligt sich die Sektion aktiv. Ob Einzelpersonen oder ganze Familien, bei uns ist jeder willkommen.

Die Einzelheiten zu den vielfältigen Angeboten unserer Sektion finden sie unter dem Menü Dienstleistungen und Informationen zum Bergsport- und Kletterbereich, sowie zum Thema Natur und Umwelt und dem JugendDAV unter dem Menü ganz oben.

Das Tourenprogramm unserer Sektion wächst beständig. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir als Vorteil gegenüber dem gedruckten Programm eine interaktive Suche unter Tourenprogramm.

Durch unseren geschichtlichem Hintergrund hat unsere Sektion einen engen Kontakt mit der Sektion Dresden des DAV. Dies ist auch der Grund, weshalb das Touren- und Freizeitangebot zusammen erscheint und angeboten wird.

Ansonsten viel Spaß beim Durchblättern unserer Homepage der Sektion Böblingen des Deutschen Alpenvereins DAV.

Klettern

Das Klettern bietet eine vielzahl an Facetten. Vom Sportkletttern und Bouldern in der Halle, über das Felsklettern draußen bis hin zum Mehrseillängen Klettern im aplinen Raum.

Touren

In der näheren Umgebung, im Flachland und in den Mittelgebirgen, auf einfachen Straßen und sicheren breiten Wegen. Kultur, Land und Leute stehen mehr im Mittelpunkt als die sportliche Ambition. Bergwandern: im Voralpenland, in mittleren Höhen und im Hochgebirge. Trittsicherheit und Kondition sind Voraussetzung, ebenso alpine Erfahrung. Die Ziele reichen von einfachen Panoramawegen bis zu schweren Bergwegen.Alpines Weitwandern: auf durchgehenden Wanderwegen (Höhenwegen) durch die schönsten Alpenregionen mit Tagesetappen und Übernachtungen auf Alpenvereinshütten.Fernwandern: auf den Europäischen Fernwanderwegen (spezielle Markierungen). Gerade die Alpenetappen sind besonders beliebt.

Ausbildung

Durch fachlich sehr gut ausgebildete Trainer und Fachübungsleiter bekommt man in den Bereichen Klettern, Wandern und Hochtouren eine fundamentierte Ausbildung und professionelle Führung bei Touren.

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Herzlich Willkommen

Ein Alpenverein in Böblingen?? Warum nicht!!

Die Sektion Böblingen des Deutschen Alpenvereins e.V. ist im Kreis Böblingen Ihr Partner für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Bergsteigen und  Klettern, wobei Letzteres auch als Hallensport ausgeübt wird.  Wir unternehmen das ganze Jahr über gemeinsame Bergfahrten in die Alpen und die Mittelgebirge und betreiben Alpinsport in vielen Facetten in Nah und Fern. Auch in der näheren Umgebung, z.B. dem Schönbuch oder dem Heckengäu bieten wir monatliche Wanderungen an. Zum breiten Spektrum unserer Aktivitäten gehören Ski- und Schneeschuhtouren ebenso wie naturkundliche Wanderungen oder Trekking-Touren in Nepal.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen ein umfangreiches Ausbildungs- und Tourenprogramm, Vergünstigungen auf rund 2000 Hütten in den Alpen,  alpine Vorträge, fachlich kompetente Beratung in unserer Geschäftsstelle rund um den Bergsport, informative Zeitschriften und ein, im Mitgliedsbeitrag enthaltenes, Versicherungspaket.

Als Mitglied des Deutschen Alpenvereins, der gleichzeitig einer der größten Umweltverbände Deutschlands ist, liegt uns besonders der Schutz der Natur am Herzen. Durch naturverträgliches Wandern und Bergsteigen und der Beteiligung an Landschaftspflegetagen versuchen wir uns am Erhalt der einzigartigen Natur- und Kulturräume der Alpen und Mittelgebirge und der näheren Umgebung zu beteiligen.

Wir freuen uns, wenn Ihnen unser Angebot gefällt und Sie sich zu einer Mitgliedschaft in der Sektion Böblingen des DAV entscheiden. Vielleicht haben Sie ja auch noch etwas freie Zeit, die Sie für eine ehrenamtliche Tätigkeit bei uns im Verein zur Verfügung stellen können, sei es für die Mitarbeit im Vorstand oder in der Geschäftsstelle oder für eine Ausbildung als Tourenführer. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten, was wir Ihnen bieten, oder besuchen Sie uns in der Geschäftsstelle.

 

Satzung

Eingetragen in das Vereinsregister Karte Nr. VR 1437 in Böblingen

 

Beschlossen am 29. November 1999
Geändert am 25.09.2003
Geändert am 12.04.2008
Geändert am 21.03.2009
Geändert am 20.03.2010

Allgemeines


§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen: "Sektion Böblingen des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V." und hat seinen Sitz in Böblingen. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Böblingen eingetragen.


§2 Vereinszweck
1. Zweck der Sektion ist, das Bergsteigen und alpine Sportarten vor allem in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen, besonders für die Jugend und die Familien, zu fördern und zu pflegen, die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten, die Kenntnisse über die Gebirge zu erweitern und dadurch die Bindung zur Heimat zu pflegen.
2. Die Sektion ist parteipolitisch neutral; sie vertritt die Grundsätze religiöser, weltanschaulicher und ethnischer Toleranz; sie achtet auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern.
3. Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die gemeinnützigen Zwecke in diesem Sinne sind die Förderung des Sports, des Natur-­und Umweltschutzes, der Jugendhilfe und der Bildung sowie der Heimatpflege und Heimatkunde.
4. Die Sektion ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Sektion dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Sektionsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Sektion fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§3 Verwirklichung des Vereinszwecks
Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
a) Bergsteigerische und alpin sportliche Ausbildung, Förderung bergsteigerischer und alpin sportlicher Unternehmungen, des alpinen Skilaufes, Ausleihe von Bergsportausrüstung, Unterstützung des alpinen Rettungswesens;
b) Gemeinschaftliche bergsteigerische, alpin sportliche Unternehmungen sowie Wanderungen;
c) Veranstaltung von Expeditionen;
d) Veranstaltung von alpinsportlichen Wettkämpfen einschließlich der Bekämpfung des Dopings gemäß der strafbewehrten Sportordnung des DAV;
e) Errichten, Erhalten und Betreiben künstlicher Kletteranlagen;
f) Erhalten und Betreiben von Hütten als Stützpunkte zur Ausübung des Bergsteigens und der alpinen Sportarten sowie Errichten und Erhalten von Wegen;
g) Schutz und Pflege von Natur und Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt der Alpen und der deutschen Mittelgebirge, insbesondere bei der Ausübung des Bergsports und der Unterhaltung von Hütten und Wegen;
h) umfassende Jugend- und Familienarbeit;
i) Förderung und Sammlung schriftstellerischer, wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeiten auf alpinem Gebiet;
j) Veranstaltung von Vorträgen in Zusammenhang mit der Verwirklichung des Vereinszwecks;
k) Pflege der Heimatkunde.


§4 Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein e.V.
Die Sektion ist Mitglied des Deutschen Alpenverein e.V. (DAV). Sie unterliegt der Satzung dieses Vereins und hat damit alle Rechte und Pflichten, die sich aus dieser ergeben. Zu den Pflichten gehören:
a) den Jahresbericht und die Jahresrechnung vorzulegen, wie sie von der Mitgliederversammlung genehmigt worden sind;
b) die von der Hauptversammlung beschlossenen Beiträge (Verbandsbeiträge) und
Umlagen rechtzeitig zu bezahlen;
c) Veränderungen im Vorstand der Sektion dem DAV unverzüglich mitzuteilen;
d) Satzungsänderungen genehmigen zu lassen;
e) die satzungsgemäßen Beschlüsse der Hauptversammlung des DA V auszuführen;
f) jede Veräußerung oder Belastung von Grund- oder Hüttenbesitz, soweit es sich um AV-Hütten handelt, vom DAV genehmigen zu lassen;
g) ihr Arbeitsgebiet zu betreuen.


§ 5 Vereinsjahr

Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.


Mitgliedschaft


§6 Mitgliederrechte und Haftungsbegrenzung
1. Die volljährigen Mitglieder haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung, können wählen und gewählt werden. Sie können das Sektionseigentum zu den dafür vorgesehenen Bedingungen benutzen und genießen alle den Mitgliedern zustehenden Rechte.
2. Den nicht volljährigen Mitgliedern stehen die im Absatz 1 genannten Mitgliederrechte mit Ausnahme des Wahl- und Stimmrechtes zu. Abweichend hiervon können Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr abstimmen und wählen, aber nicht gewählt werden.
3. Die Mitglieder der Sektion sind mittelbare Mitglieder des Deutschen Alpenvereins. Sie sind berechtigt, von dessen Einrichtungen zu den hierfür vorgesehenen Bedingungen Gebrauch zu machen.
4. Eine Haftung der Sektion und der von ihr beauftragten Personen für Schäden, die einem Mitglied bei der Benutzung der Vereinseinrichtungen oder bei der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen entstehen, ist über den Umfang der vom DAV abgeschlossenen Versicherungen hinaus auf die Fälle beschränkt, in denen einem Organmitglied oder einer sonstigen für die Sektion tätigen Person, für die, die Sektion nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann. Die gleiche Einschränkung gilt bei Benutzung von Vereinseinrichtungen oder der Teilnahme an Veranstaltungen einer anderen Sektion des DAV.
5. Eine Haftung des Deutschen Alpenvereins e.V. (DAV) und der von ihm beauftragten Personen für Schäden, die einem Sektionsmitglied bei der Benutzung der Einrichtungen des DAV oder bei der Teilnahme an Veranstaltungen des DAV entstehen, ist über den Umfang der vom DAV abgeschlossenen Versicherungen hinaus auf die Fälle beschränkt, in denen einem Mitglied eines Organs des DAV oder einer sonstigen für den DAV tätigen Person, für die der DAV nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann.

 

§7 Mitgliederpflichten
1. Jedes Mitglied hat den Jahresbeitrag spätestens bis zum 31. Januar des laufenden Jahres an die Sektion zu entrichten. Die jeweilige Höhe setzt die Mitgliederversammlung fest. Hierbei wird die von der Hauptversammlung des DAV beschlossene Einteilung in Mitgliederkategorien zugrundegelegt.
2. Die Mitgliederrechte stehen dem Mitglied nur für den Zeitraum zu, für den es den Jahresbeitrag entrichtet hat.
3. Der Sektionsanteil kann bei Vorliegen besonderer Umstände vom Vorstand auf Antrag ermäßigt oder erlassen werden.
4. Jedes Mitglied ist verpflichtet, Änderungen seiner Anschrift alsbald der Sektion mitzuteilen.


§8 Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder
1. Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes Mitglieder ernennen, die sich hervorragende Verdienste um die Sektion erworben haben. Sie erhalten den Mitgliederausweis ihrer Kategorie; sie können von der Beitragspflicht gegenüber der Sektion befreit werden.
2. Fördernde Mitglieder der Sektion können Einzelpersonen oder juristische Personen werden. Nähere Bestimmungen über die Aufnahme einschließlich der Festlegung über etwaige Beiträge werden vom Verstand beschlossen. Voraussetzung für die fördernde Mitgliedschaft ist die Anerkennung der Satzung der Sektion. Fördernde Mitglieder der Sektion sind keine mittelbaren Mitglieder des Deutschen Alpenvereins, sie erhalten keinen Mitgliederausweis, sie genießen nicht die Rechte von ordentlichen Mitgliedern. In der Mitgliederversammlung der Sektion haben sie Rederecht, jedoch kein Stimmrecht. Die fördernde Mitgliedschaft endet durch Austritt am Ende eines Jahres, sofort bei Ausschluss durch den Vorstand.


§9 Aufnahme
1. Wer in die Sektion aufgenommen werden will, hat dies schriftlich - auch unter Nutzung moderner Kommunikationsmöglichkeiten - zu beantragen.
2. Bei der Aufnahme ist eine Gebühr zu entrichten, die von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, dieser kann die Entscheidungsbefugnis delegieren.
4. Die Aufnahme wird erst nach Bezahlung der Aufnahmegebühr und des ersten Jahresbeitrages wirksam.


§ 10 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft wird beendet
a) durch Austritt; c) durch Streichung;
b) durch Tod; d) durch Ausschluss ..


§11 Austritt, Streichung
1. Der Austritt eines Mitgliedes ist schriftlich dem Vorstand mitzuteilen; er wirkt zum Ende des laufenden Vereinsjahres. Der Austritt ist spätestens 3 Monate vor Ablauf des Vereinsjahres zu erklären.
2. Der Vorstand kann die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung streichen, wenn das Mitglied den Jahresbeitrag trotz zweimaliger Aufforderung nicht bezahlt hat.
§ 12 Ausschluss
1. Auf Antrag des Vorstandes kann ein Mitglied durch den Ehrenrat ausgeschlossen werden (wenn kein Ehrenrat gebildet ist, durch den Vorstand).
2. Ausschließungsgründe sind:
a. grober Verstoß gegen die Zwecke der Sektion oder des DAV, gegen Beschlüsse oder Anordnungen der Vereinsorgane oder gegen den Vereinsfrieden;
b. schwere Schädigung des Ansehens oder der Belange der Sektion oder des DAV;
c. grober Verstoß gegen die alpine Kameradschaft.
3. Gegen den Ausschluss ist Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbescheides beim Vorstand eingelegt werden.
4. Vor der Beschlussfassung durch den Ehrenrat und die Mitgliederversammlung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist rechtliches Gehör zu gewähren. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekannt zu geben.


§13 Abteilungen
1. Die Mitglieder der Sektion können sich mit Zustimmung des Vorstandes zu Bereichen/ Abteilungen oder Gruppen (z.B. für Hochtouristen) innerhalb der Sektion zusammen schließen. Die Mitgliederversammlung kann sie durch Beschluss auflösen.
2. Für Jugendbergsteiger/innen, Junioren/innen und Kinder sind nach Bedarf eigene Gruppen einzurichten.
3. Die Bereiche / Abteilungen oder Gruppen können sich eine Geschäftsordnung geben. Die Geschäftsordnung darf weder der Satzung der Sektion noch der des DAV zuwiderlaufen. Sie bedarf der Genehmigung des Vorstandes; der Vorstand darf die Genehmigung der Geschäftsordnung für die Jugendgruppen (Jugendsatzung) nicht versagen, soweit diese mit dem Muster für die Jugendsatzung der Sektionen übereinstimmt. Ein besonderer Mitgliedsbeitrag darf nur mit Zustimmung des Vorstandes festgesetzt werden.
4. Die Mitglieder / Abteilungen sind Mitglied im Württembergischen Landessportbund e.V. (WLSB). Die Bereiche / Abteilungen der Sektion anerkennen die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des WLSB als für sich und ihrer gemeldeten Einzelmitglieder verbindlich an.


§ 14 Organe
Organe der Sektion sind
a) der Vorstand c) die Mitgliederversammlung
b) der Beirat ( entfällt) Beisitzer d) der Ehrenrat.


Vorstand


§ 15 Zusammensetzung
1. Der Vorstand besteht aus dem/der Ersten Vorsitzenden, dem/der Zweiten Vorsitzenden, dem/der Schatzmeister/in, (geschäftsführender Vorstand) dem/der Schriftführer/in und dem/der Vertreter/in der Sektionsjugend sowie bis zu 6 Beisitzern/innen.
2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 (bis höchstens 6) Jahren in schriftlicher und geheimer Abstimmung gewählt, rechtsgültig auch anders, wenn kein Widerspruch erhoben wird. Wiederwahl ist zulässig. Ist bei Ablauf der Frist ein neuer Vorstand noch nicht gewählt, verlängert sich die Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.
3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so wird an dessen Stelle durch die nächste Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied gewählt. Bis dahin, sowie in Fällen langdauernder Verhinderung, berufen die übrigen Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied.
4. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Der Vorstand kann bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr.26a EStG beschließen.


§ 16 Vertretung
Die Sektion wird nach außen gerichtlich und außergerichtlich durch den geschäftsführenden Vorstand vertreten. Der/die Erste Vorsitzende, der/die Zweite Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in haben Einzelvertretungsbefugnis. Handelt es sich um Rechtsgeschäfte über einen Vermögenswert von mehr als 3000 Euro, so ist die Mitwirkung eines weiteren Vorstandsmitgliedes erforderlich. Im Innenverhältnis dürfen hierbei der/die Zweite Vorsitzende nur bei Verhinderung des/der Ersten Vorsitzenden und der/die Schatzmeister/in nur bei Verhinderung des/der Ersten und Zweiten Vorsitzenden handeln.


§ 17 Aufgaben
Der geschäftsführende Vorstand legt die Tagesordnung für alle Versammlungen der Sektion fest, vollzieht ihre Beschlüsse und entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.


§ 18 Geschäftsordnung
1. Der Vorstand wird von dem/der Ersten Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von dem/der Zweiten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den/die Schatzmeister/in zu Sitzungen einberufen. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand kann einen Beschluss auch dann wirksam fassen, wenn sein Gegenstand bei der Einberufung nicht angegeben worden ist.
2. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
3. Der Vorstand muss einberufen werden, wenn es mindestens 3 seiner Mitglieder / Beisitzer verlangen.
4. Die Sektion kann Mitarbeiter/innen gegen Vergütung anstellen.


§ 19 Beirat

1. Der Beirat wird durch Beisitzer im Vorstand ersetzt.


Mitgliederversammlung


§ 20 Einberufung
1. Der Vorstand beruft alljährlich eine ordentliche Mitgliederversammlung ein, zu der die Mitglieder spätestens 3 Wochen vorher schriftlich oder durch das Mitteilungsblatt der Sektion eingeladen werden müssen; die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Veröffentlichung. Die Tagesordnung ist hierbei mitzuteilen.
2. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung nach den gleichen Bestimmungen wie in Absatz 1 einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn dies mindestens ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes beantragen. Das gleiche Recht steht auch dem Ehrenrat zu.


§ 21 Aufgaben
1. Der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:
a. den Geschäftsbericht des Vorstandes und die Jahresrechnung entgegenzunehmen;
b. den Vorstand zu entlasten;
c. den Haushaltsvoranschlag zu genehmigen;
d. den Mitgliederbeitrag und die Aufnahmegebühr festzusetzen;
e. Vorstand, Beirat, Ehrenrat und Rechnungsprüfer/innen zu wählen;
f. die Satzung zu ändern;
g. die Sektion aufzulösen.
2. Ein Beschluss ist mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu fassen; Stimmenthaltungen zählen bei der Ermittlung des Abstimmungsergebnisses nicht mit.
3. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen. Die Änderungen bedürfen der Genehmigung des DAV.


§ 22 Geschäftsordnung und Anträge
1. Der/die Erste oder der/die Zweite Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Es ist eine Niederschrift aufzunehmen, welche die Beschlüsse wörtlich enthalten muss. Sie muss von dem/der Versammlungsleiter/in und von zwei zu Beginn der Versammlung zu wählenden Mitgliedern unterzeichnet sein.
2. Jedes Mitglied hat das Recht, Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen. Die Versammlung muss alle fristgemäßen Anträge beraten und darüber beschließen.
3. Anträge an die Mitgliederversammlung müssen dem Sektionsvorstand spätestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich im Wortlaut vorliegen. Die Antragsbegründung kann mündlich in der Versammlung vorgetragen werden.
4. Änderung, Zusatz oder Gegenanträge zu fristgemäßen Anträgen können von jedem stimmberechtigten Mitglied in die Beratungen eingebracht werden.
5. Über die Zulassung von Dringlichkeits- oder Initiativanträgen beschließt die Versammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.
Ehrenrat, Rechnungsprüfer/innen, Auflösung.


§ 23 Ehrenrat
1. Der Ehrenrat besteht aus 3 Mitgliedern, von denen eines dem Vorstand der Sektion angehört. Die übrigen dürfen kein Amt in der Sektion bekleiden.
2. Die Mitglieder des Ehrenrates werden von der Mitgliederversammlung gewählt, das dem Vorstand angehörende Mitglied von diesem. Er wählt sich eine/n Vorsitzende/n.
3. Der Ehrenrat ist berufen, um
a. Vereinsstreitigkeiten aller Art zu schlichten;
b. Ehrenverfahren und
c. Ausschlussverfahren durchzuführen.
Die Beschlüsse ergehen nach Anhörung des Betroffenen mit einfacher Stimmenmehrheit. Hinsichtlich der Beschlussfähigkeit gilt § 18, Abs. 1, Satz 2 entsprechend. Sie sind, abgesehen vom Ausschlussverfahren, endgültig.


§ 24 Rechnungsprüfer/innen
Die Mitgliederversammlung wählt jeweils auf die Dauer von 3 Jahren zwei Rechnungsprüfer/innen. Wiederwahl ist zulässig. Sie haben die Kassengeschäfte der Sektion laufend zu überwachen und der Mitgliederversammlung zu berichten.


§ 25 Auflösung

Über die Auflösung der Sektion beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen der erschienenen Mitglieder. Sind weniger als ein Drittel der Mitglieder erschienen, so kann die Auflösung nur von einer unverzüglich einzuberufenden zweiten Mitgliederversammlung beschlossen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
Die Mitgliederversammlung, welche die Auflösung beschließt, verfügt auch gleichzeitig über das Vermögen der Sektion. Der Beschluss kann nur dahin lauten, dass das Vermögen an den DAV oder an eine oder mehrere seiner, als gemeinnützig anerkannten Sektionen fällt und unmittelbar und ausschließlich für die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt und für die Förderung des Bergsteigens und der alpinen Sportarten zu verwenden ist. Alle Rechte an Wege- und Hüttenbauten sind dem DAV oder der bestimmten Sektion unentgeltlich zu übertragen. Das gleiche gilt, wenn die Sektion zwangsweise aufgelöst wird oder der bisherige Satzungszweck in Wegfall kommt. Sollte dann weder der DAV bestehen noch einen als steuerbegünstigte Körperschaft anerkannten Rechtsnachfolger haben, wird das Vereinsvermögen einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder einer steuerbegünstigten sonstigen Körperschaft zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für einen gleichartigen gemeinnützigen Zweck zugeführt.


Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 20.03.2010

Der Vorstand


Dr. Raffaela Kleinsteuber 1. Vorsitzende
Thomas Pag 2. Vorsitzender
Ursula Claussnitzer Schatzmeisterin
Anke Feger Beisitzer, Referentin für Ausbildung
Dietrich Heller Beisitzer, Referent für Touren, Natur & Umwelt
Erhard Frank Beisitzer
Hans-Peter Grabsch Beisitzer, Referent für Familie und Jugend
Richard Kupfer Beisitzer

Wir in der Presse

 
 

Vereinsmagazin Edelweiß

In unserem Vereinsmagazin finden Sie Beiträge über Touren, Aktuelles und Berichte über Ereignisse.

  Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 26 Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 25
   Ausgabe Nr. 26 Ausgabe Nr. 25
Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 24 Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 23 Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 22
Ausgabe Nr. 24 Ausgabe Nr. 23 Ausgabe Nr. 22
Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 21 Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 20 Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 19
Ausgabe Nr. 21 Ausgabe Nr. 20 Ausgabe Nr. 19
Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 18 Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 17 Magazin des DAV Sektion BB, Ausgabe 16
Ausgabe Nr. 18 Ausgabe Nr. 17 Ausgabe Nr. 16

Vereinsgeschichte

Die Geschichte der Sektion Böblingen

 

Die Entstehungsgeschichte der Sektion Böblingen reicht weit zurück, hat einige Umwege genommen und ist sehr eng mit der Stadt Dresden verwurzelt.

Man schrieb das Jahr 1869, als der Allgemeine Deutsche Alpenverein, wie er im Anfang genannt wurde und seine erste Sektion München am 9. Mai in München gegründet wurden. Schon Jahre vorher hatte sich eine kleine Gruppe Münchner Alpenfreunde zusammengetan, die sich wöchentlich in einem Wirtshaus am Isartor trafen. Dort hörte man Vorträge, schwärmte begeistert von eigenen Touren und diskutierte heiß die Taten fremder Alpinisten. Es waren jedoch nicht die Wirtshaus-Schwärmereien, die die Bewegung des Alpenvereins ins Leben riefen. Das zündende Moment war vielmehr ein sozialer Protest gegen eine Gesellschaft, die gleichgültig über die Not und die erdrückende Armut im Alpenraum hinwegsah. Ziel und Zweck war es, die Alpen durch den Bau von Wegen und Hütten touristisch zu erschließen. Die Gründung des ersten Deutschen Alpenvereins fand in der Münchner Gesellschaft wenig Interesse. Nur die Morgenausgabe der Bayrischen Landeszeitung brachte eine kurze Notiz über die Gründung. Sie prophezeite allerdings, dass eine rege Beteiligung zu erwarten sei. Wie recht diese Zeitung hatte, stellte sich bereits 10 Monate später heraus, als die 22ste Sektion gegründet wurde und der Alpenverein bereits 1070 Mitglieder hatte.

So wurde in den folgenden Jahren Sektion um Sektion gegründet, die alle als selbständige Vereine in verschiedenen Städten agierten.

Dresdner Htte 02Auch in der Stadt Dresden entschloss man sich 1873 einen Alpenverein zu gründen. Dies war bereits die 32ste Sektion. Getreu den Zielen, die Alpen zu erschließen, planten die Dresdner bereits ein Jahr später einen Hüttenbau in den Tiroler Alpen. So entstand die Dresdner Hütte auf 2300 m Meereshöhe. Sie sollte den Übergang vom Stubaital ins Ötztal und weiter über das Timmelsjoch nach Meran erleichtern.

Auf Grund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg konnte man erst 1928 wieder daran denken, Hütten zu bauen. So beschloss man, den Wegebau im Ötztal zu beginnen und den Bau der Hochstubaihütte als Stützpunkt in Angriff zu nehmen.

Das Jahr 1933 war auch für die deutschen Sektionen des Alpenvereins ein Schicksalsjahr. Sie wurden im Nationalsozialistischen System in den Reichsbund für Leibesübungen eingegliedert und damit mit anderen Vereinen gleichgeschaltet. Nach der Aufteilung Deutschlands im Jahre 1945 durch den Kontrollrat der Alliierten in Besatzungszonen wurden auch alle nationalsozialistischen Organe aufgelöst und die Alpenvereins Sektionen aus den Vereinsregistern gelöscht. So auch die Sektion Dresden in der Sowjetischen Besatzungszone. Ihr Vermögen wird beschlagnahmt.

Es sollte noch 5 Jahre dauern, bis im Jahre 1950 die westdeutschen Sektionen langsam wieder zugelassen wurden und sich zum Deutschen Alpenverein e.V. zusammenschlossen. Diese Chance bot sich den Sektionen in der inzwischen proklamierten DDR nicht. Aber die Verbundenheit zum Alpenverein führte dazu, dass sich 30 verstreut in der Bundesrepublik lebende ehemalige Dresdner Alpenvereinsmitglieder zusammenfanden und 1953 die Sektion Dresden Sitz Wuppertal wiedererrichteten. Beim Amtsgericht Wuppertal wurde die Sitzverlegung von Dresden nach Wuppertal beantragt und genehmigt. Es schlossen sich immer mehr frühere Mitglieder an und der Verein zählte bald einige 100 Mitglieder.

Durch den Staatsvertrag Österreichs mit den Siegermächten des zweiten Weltkriegs fielen nach der Bildung der Republik Österreich alle deutschen Vermögenswerte in Österreich an den Staat. Allerdings erlaubte eine besondere Klausel die Rückgabe kulturellen Zwecken dienenden Vermögens. So gab Österreich 143 Hütten zurück an den Deutschen Alpenverein, nicht jedoch diejenigen, der Ost- und mitteldeutschen Sektionen. Diese blieben unter der Verwaltung der österreichischen Treuhand. Die Sektion Dresden konnte jedoch im Einvernehmen mit der Treuhand die Verwaltung und den Betrieb der Dresdener Hütte übernehmen. Und so den Ausbau der Dresdner Hütte vorantreiben. Auch die Hochstubaihütte konnte 1961 wieder in Betrieb genommen werden und ein neuer Weg von Sölden aus angelegt werden. Unter dem damaligen Vorsitzenden Dr. Rudolf Gedickes wurde auch die Dresdner Hütte zurückgekauft und die Pacht des Grundstücks der Hochstubaihütte vom Österreichischen Alpenverein übernommen. Mit 74 Jahren legt Gedicke 1976 sein Amt nieder und der Name Böblingen taucht in der Vereinsgeschichte das erste Mal auf. Als Nachfolger wählten die 300 Mitglieder den Böblinger Roland Paulik.

Der war es auch, der die Sitzverlegung nach Böblingen vorantrieb. Waren es berufliche, oder private Gründe oder war es die Nähe zu den Alpen, die Paulik motivierten, in Böblingen einen regionalen Schwerpunkt für die Sektion aufzubauen. Ziel war es, einen Mittelpunkt für das Vereinsleben zu schaffen. Dieses war bisher dadurch erschwert worden, dass die Mitglieder über das ganze Bundesgebiet verteilt waren. Auf Grund des Beschlusses der Mitgliederversammlung von 1979 wurde der Sitz der Sektion Dresden nach Böblingen verlegt und im Vereinsregister der Eintrag „Sektion Dresden des DAV Sitz Böblingen“ beantragt und so 1980 eingetragen. Damit hatte auch die Stadt Böblingen ihren Alpenverein.

Mit einem Aufruf in der Böblinger Presse wurde für die Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein und dem Beitritt zur Sektion Dresden geworben: „Liebe Bergfreunde, haben Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, Mitglied im Deutschen Alpenverein zu werden? Oder haben Sie schon mal daran gedacht, dass es im Kreis Böblingen auch eine Alpenvereinssektion geben sollte? Nachdem ich weiß, wie viele Bergbegeisterte es hier gibt, kann ich die zweite Frage eigentlich nur bejahen“. Es gab zwar mit der Sektion Schwaben, die ja auch im Raum Böblingen mit Ihrer Bezirksgruppe aktiv war, bereits einen Alpenverein. Paulik aber wollte einen Alpenverein, der auch ein Böblinger Verein ist, in dem das Vereinsleben einen hohen Stellenwert und Bezug zur Stadt Böblingen hat.

An anderer Stelle des Aufrufs hieß es: „Ein Kreis Gleichgesinnter am Ort und das zu betreuende Arbeitsgebiet um unsere Hütten in den Stubaier Alpen als gemeinsame Aufgabe sollen die Basis sein, um an die Planung unserer Aktivitäten, unter anderem natürlich auch von Bergfahrten im Sommer und Winter, zu gehen. Haben Sie nicht Lust beim Aufbau eines Böblinger Alpenvereins mitzumachen?“ Mit diesem Aufruf wurde die Lust der Böblinger Bergfreunde mitzumachen geweckt und es kamen zahlreiche Interessenten zu den ersten Zusammenkünften der Sektion und traten ihr auch bei. So konnten bereits im ersten Jahr fast 50 neue Mitglieder gewonnen werden.

In den folgenden Jahren nahm dann das Ausbildungs- und Tourenwesen seinen Anfang und es wurde der Bergsteiger Stammtisch ins Leben gerufen. Auf Grund der zunehmenden Zahl der Mitglieder aus dem Raum Böblingen wurde auch aus deren Reihen ein Beisitzer in den Sektionsvorstand gewählt.

1983 hatte die Mitgliederanzahl bereits die 400er Grenze überschritten und den Mitgliedern wird zum ersten Mal ein umfangreiches Tourenprogramm angeboten. Es bestand aus 44 Veranstaltungen, Skitouren, Hochtouren, Klettern, Ausbildung und Dia-Vorträgen. Auch die Ausbildung kam nicht zu kurz. Es wurde auf der Hochstubaihütte ein Fels und Eis Kurs ins Leben gerufen, der den Mitgliedern vermitteln sollte, wie man sich im Hochgebirge und auf Gletschern richtig bewegt und verhält. Durchgeführt wurde dieser Kurs von dem Söldener Bergführer Otto Fiegl. Der Kurs war ein Renner und wurde jedes Jahr bis heute durchgeführt. Der Bergsteiger Stammtisch wurde zur festen Einrichtung, an dem jeden ersten Mittwoch im Monat 20-30 Personen teilnahmen. Die Geschäftsstelle, die bis dahin noch im entfernten Nordrhein-Westfalen geblieben war, zog in den Raum Böblingen um. Ein Jahr später wurde der Alpenverein noch heimischer in Böblingen. Das 500ste Mitglied war eine Böblingerin, die damit die Anzahl der Mitglieder aus dem Raum Böblingen auf mittlerweile 200 erhöhte. Das Tourenprogramm wurde von Jahr zu Jahr anspruchsvoller. Es enthält Höhepunkte wie z.B. die Durchquerung der Stubaier Alpen oder die Erkundung neuer Möglichkeiten für den Aufstieg zur Hochstubaihütte. Die Kletterausfahrten führten zu neuen Herausforderungen in den klassischen Eiswänden der Alpen oder den Kletterrouten der Dolomiten. Irgendwann war es dann soweit. Die Höhe der Alpengipfel reichte einigen Bergfreunden nicht mehr aus. Sie wollten höher hinaus und organisierten eine Bergtour nach Bolivien, wo zwei Sechstausender bestiegen wurden.

Aber auch auf die Gesundheit der Bergfreunde wurde großen Wert gelegt. Bereits 1986 wurde auf der Mitgliederversammlung auf Antrag der Beschluss gefasst, einen Teil der Gasträume der Dresdner Hütte zur rauchfreien Zone zu erklären.

Die Jahre 1987/88 waren für den Böblinger Alpenverein ganz besondere Jahre in der Geschichte der Sektion. Zwei Jahre des Feierns, aber auch der Katastrophe. Der Neubau der Dresdner Hütte konnte 1987 sein 100-jähriges Bestehen feiern und die Hochstubaihütte ein Jahr später ihr 50-jähriges. Das Jubiläum der Dresdner Hütte wurde anlässlich einer Mitgliederversammlung auf der Hütte mit einem Festakt gefeiert. 200 Gäste aus Nah und Fern, darunter viele alte Dresdner, konnten Erinnerungen austauschen, über gemütliche Hüttenabende nach Bergfahrten oder die wechselvolle Geschichte der Hütte schwadronieren. Leider muss in diesem Jahr auch von einer schweren Unwetterkatastrophe berichtet werden. Eine Woche nach den Feierlichkeiten zur Dresdner Hütte verwüstete ein fürchterliches Unwetter weite Teile des hinteren Stubaitals. Straßen wurden überschwemmt und zerstört, der Ort Neustift stand teilweise unter Wasser. Die Natur hatte sich hier mal wieder gerächt, vielleicht haben ihr die Eingriffe, die man vorgenommen hatte nicht gefallen. Die Feierlichkeiten auf der Hochstubaihütte hatten dagegen einen etwas bescheideneren Rahmen. Erstens aus Platzmangel und zweitens war es nicht so einfach zu den Feierlichkeiten in fast 3200 Metern über dem Meeresspiegel ohne Seilbahn anzureisen. Auch wenn an diesem Tage der wieder instandgesetzte Weg über die Himmelsleiter wieder offiziell in Betrieb genommen wurde. Dennoch waren 70 Gäste der Einladung gefolgt und man feierte im Rahmen eines deftigen Hüttenabends. Ein ungeplantes Ereignis bereicherte diese Festlichkeit noch. Ein Biologe, der auf der benachbarten Station auf dem Nebelkogel, dem Hausberg der Hochstubaihütte, wissenschaftlich arbeitete, hatte auf der Hütte ein Mädel kennengelernt und geschworen: „Wenn die mich heiratet, trage ich ein Kreuz auf den Nebelkogel“. Der Himmel erhörte sein Flehen, die beiden heirateten in der kleinen Kapelle bei der Kleblealm und seit der Zeit hat auch der Nebelkogel sein Gipfelkreuz. 

Das Jahr 1987 hatte aber noch ein folgenreiches Ereignis, das auf den ersten Blick gesehen für den Alpenverein Böblingen nicht sehr bedeutend war. Der damalige US Präsident Ronald Reagan hielt anlässlich seines Staatsbesuches auf einem Podium an der Berliner Mauer eine engagierte Rede in der er seinen russischen Amtskollegen aufforderte: „Mister Gorbatschow, tear down this Wall“ (Reißen Sie diese Mauer ein). Zwei Jahre später war es dann soweit. Die Mauer fiel, von vielen erhofft, von den wenigsten erwartet und die Menschen konnten wieder ohne Hindernisse von Ost nach West und umgekehrt reisen. Man erkannte sehr schnell in unserer Sektion, dass auf Grund der Geschichte und des Namens dieses bedeutende Ereignis nicht ohne Auswirkungen bleiben würde. Im Geschäftsbericht 1989 hieß es dazu: „Aufgabe der Sektion wird es in den kommenden Monaten und Jahren sein, Wege und Lösungen zu finden und zu beschreiten, die den historischen Gegebenheiten Rechnung tragen und die Interessen der mittlerweile 600 Mitglieder aus dem Raum Böblingen berücksichtigen“.

Die Mitgliederzahl war in der Zwischenzeit auf weit über 800 gestiegen und die Verwaltungsarbeiten dementsprechend gewachsen. So beschloss man zur Bewältigung der Aufgaben der Geschäftsstelle den ersten Personal Computer anzuschaffen und stieg damit in das Zeitalter der Informationsverarbeitung ein. Das Tourenprogramm wurde immer größer und umfangreicher und es wurden immer mehr Auslandsfahrten ins Programm aufgenommen. Auf der Dresdner Hütte wurden auf Initiative des Hüttenwartes verschiedene Um-und Anbauten vorgenommen. Auch auf der Hochstubaihütte waren rege Bauaktivitäten im Gange. Auch alpinistische Erfolge konnte der Verein verzeichnen. So stand nach 3-wöchigem Kampf unser Vereinsmitglied Gerhild Kurze als erste deutsche Frau auf dem Gipfel des 8153 m hohen Cho Oyo im Himalaya-Gebirge. Ein weiterer Höhepunkt war die Besteigung zweier 6000er in Ecuador.

Das Jahr 1992 war für den Alpenverein Böblingen ein schwarzes Jahr. Unser 1. Vorsitzender Roland Paulik kehrte von einer Skihochtour im Monte Rosa Gebiet nicht mehr zurück. Erst Wochen später wurde er von einer Gruppe Bergsteiger in einer Schneewehe tot aufgefunden. Dies war nicht nur für nur für seine Familie ein schmerzlicher Verlust, sondern auch für die Sektion. 16 Jahre lang hatte er den Verein geführt und auch geprägt. Er war Motor, nicht nur für die Sitzverlegung nach Böblingen, sondern auch für das Wachstum durch Mitglieder aus Böblingen und Umgebung. Der Verein war in der Zwischenzeit auf über 1100 Mitglieder angewachsen. Dieses Erbe anzutreten war sicherlich für den 2. Vorsitzenden Ludwig Gedicke keine leichte Aufgabe. Bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung wurde er zum 1. Vorsitzender gewählt.

Im Laufe der Jahre hatte der Deutsche Alpenverein erkannt, dass der Aufgabe, Berge und Natur zu schützen eine wesentliche Bedeutung zukommen musste und er nahm dies in seine Ziele auf. Dementsprechend wurde auch erstmals ein Referent für Natur- und Umweltschutz in den Vorstand gewählt. Die Sektion beteiligte sich damit bei der Vorbereitung des „Grundsatzprogrammes des DAV zur Umwelt- und sozialverträglichen Entwicklung und zum Schutz des Alpenraumes“. Die Forderungen aus diesem Grundsatzprogramm sollten bei allen Touren im Vordergrund stehen: „Verantwortungsvolle Touristen sein, überlegt reisen durch Inanspruchnahme Öffentlicher Verkehrsmittel oder der Bildung Fahrgemeinschaften, den Bergsport rücksichtsvoll ausüben und Vorbild für andere zu sein“. Das Klettern in freier Natur z.B. an den Felsen in Baden-Württemberg wurde durch gesetzliche Bestimmungen immer problematischer. Der Verein musste sich also überlegen, wie man dem Rechnung tragen konnte.

In diesen Überlegungen kam das Angebot des VfL Sindelfingen sich in Kooperation mit der Bezirksgruppe des DAV Schwaben an einer Kletterwand im Sportpark zu beteiligen gerade recht. Ausschlaggebend für das Zustandekommen des Vertrages, war die Mitgliederentwicklung bei der Jugend und den Junioren. Klettern war „in“ und wurde zur Trendsportart, die man auch bei schlechtem Wetter im trocknen ausüben konnte. Die Zusammenarbeit mit der Bezirksgruppe funktionierte aber nicht nur an der Wand, sondern man führte auch gemeinsame Touren durch und kletterte gemeinsam im Appenzeller Land.

Klettern als Sportart beschäftigte auch den DAV Hauptverband der 1994 dem damaligen Deutschen Sportbund beitrat. Daraus ergab sich für den DAV aber auch noch ein anderes Thema, nämlich die Betreuung und Organisation der Klettergebiete in den Mittelgebirgen unter Berücksichtigung des Umweltschutzes. Ein Thema das bis zum heutigen Tage aktuell ist und immer wieder für Diskussionen gesorgt hat. Dieser doch neue Kurs des DAV hatte auch Einfluss auf unsere Sektion. Es wurde die „Bergsport und Kletterabteilung“ gegründet. Diese trat dann dem WLSB bei und der Verein wurde eines der Gründermitglieder des „Bergsport und Kletterverbandes Baden-Württemberg e.V.“ Auch die Kletterwand erfüllte die in sie gesetzten Erwartungen zur Genüge. Zahlreiche Kletterer beider Sektionen nutzten die Wand regelmäßig und es wurden viele Jugendliche angezogen, die der Faszination des Kletterns nicht wiederstehen konnten und Mitglieder bei den Schwaben oder uns wurden. Dies drückte sich auch in der Mitgliederzahl aus, sodass der Verein bereits 1997 1400 Mitglieder zählte.

9 Jahre waren nach dem Fall der Mauer und der Öffnung der Grenze vergangen, bis im Dezember 1998 die Ortgruppe Dresden der „Sektion Dresden Sitz Böblingen“ gegründet werden konnte und man die Modalitäten festlegte, nach denen eine Teilung vollzogen werden konnte. Am 3. Juli 1999 fand auf der Dresdner Hütte die letzte Mitgliederversammlung der Sektion Dresden Sitz Böblingen statt. Einen Tag später bereits änderten die Böblinger Mitglieder ihren Namen und die „Sektion Böblingen des DAV e.V.“ wurde gegründet. Die Eintragung des neuen Namens und die Löschung des alten mit der Sitzverlegung nach Dresden wurden im Böblinger Vereinsregister beantragt. Damit hatte der Alpenverein in Böblingen auch den Namen der Stadt in seinen Vereinsnamen übernommen und damit seine Verbundenheit mit der Stadt Böblingen ausgedrückt. Für den Alpenverein Böblingen begann mit dieser Trennung ein neuer Abschnitt.

In der letzten Mitgliederversammlung, die die Teilung veranlasste, wurde in einem 8 Punkte Papier der Besitz aufgeteilt und die Mitgliederstämme auf freiwilliger Basis getrennt. Etwa 300 Mitglieder gingen mit nach Dresden. Die Sektion Böblingen bekam die Hochstubaihütte, die durch die Umweltauflagen des Landes Tirol immer mehr zu einer enormen finanziellen Belastung für den Verein wurde. Auf Grund der Höhe von fast 3200 Metern und der Lage etwas abseits der Hochtourenwege konnten die Einnahmen aus der Bewirtschaftung nicht mehr die Kosten für die anstehenden Umbauten decken. Die Sommersaison war auch nur etwas mehr als drei Monate im Jahr und die Versorgung musste in Ermangelung einer Materialseilbahn per Hubschrauber erfolgen. So musste die Hütte wieder an die Sektion Dresden zurückgegeben werden, die Sektion Böblingen übernahm eine Patenschaft und stellte den Hüttenwart.

Durch die steigende Mitgliederzahl und den Service, den die Mitglieder erwarteten, war es langsam nicht mehr möglich, die Geschäftsstelle in den Wohnräumen des 1. Vorsitzenden aufrechtzuerhalten. Der Verein suchte nach einer Lösung und fand sie bei der Stadt Böblingen, die uns die jetzigen Räumlichkeiten in der Ludwig-Uhland-Schule vermietete. In Eigenregie wurde die Renovierung vorgenommen. Es wurde gestrichen, der blanke Betonfußboden bedeckt und das Ganze so hergerichtet, das man Geschäftsräume darin unterbringen konnte

Im Jahr 2007 begann für die Kletterer des Alpenvereins Böblingen ein neuer Abschnitt. Der VfL Sindelfingen eröffnete uns, dass der Sportpark in einen Neubau neben dem Glaspalast umziehen werde und das alte Gebäude abgerissen werden sollte. Damit waren unsere Kletterer jeglicher Möglichkeit beraubt, ihren Sport in der Region Böblingen auszuüben. Die Waldau war weit weg und bereits kurz nach Eröffnung überfüllt. Auf der Suche nach Klettermöglichkeiten entstand in der Sektion die „Vision vom DAV Kletterzentrum Böblingen“. Die Stadt konnte sich schnell mit der Idee anfreunden und stellte die Verbindung zur Sportvereinigung Böblingen her. Auch dort wurde das Vorhaben begrüßt und es wurde Unterstützung signalisiert Die Verwirklichung scheiterte letztendlich an der Finanzierung.

Geblieben ist die Möglichkeit, die Kletterwand im Paladion von der SVB zu mieten und zu nutzen.

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